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Stundenlohn-Rechner

Rechne Brutto-Monatsgehalt, Jahresgehalt und Stundenlohn auf Basis deiner regelmäßigen Wochenstunden ineinander um.

Zuletzt fachlich geprüft: 15.08.2026

Gehalt umrechnen

Die Umrechnung verwendet 52 Wochen pro Jahr und 12 Monate pro Jahr. Sie berechnet Bruttowerte und ist kein Netto- oder Steuerrechner.

Stundenlohn aus Monatsgehalt berechnen

Für eine vergleichbare Monatsumrechnung verwendet der Rechner 52 Wochen pro Jahr und teilt diese durch 12 Monate. Dadurch ergeben sich im Durchschnitt rund 4,333 Wochen pro Monat.

Monatsstunden = Wochenstunden × 52 ÷ 12
Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ Monatsstunden

Beispiel mit 4.000 € und 40 Stunden

Bei 40 Wochenstunden ergeben sich durchschnittlich 173,33 Stunden pro Monat. Ein Bruttogehalt von 4.000 € entspricht rechnerisch etwa 23,08 € brutto pro Stunde.

Was die Rechnung nicht berücksichtigt

Der Rechner verteilt die Vergütung rein mathematisch. Sonderzahlungen, Überstunden, Zuschläge, unbezahlte Zeiten, individuelle Arbeitszeitmodelle sowie Steuern und Sozialabgaben sind nicht automatisch enthalten. Für Gehaltsvergleiche solltest du deshalb immer dieselbe Berechnungsbasis verwenden.

Monatsgehalt in Stundenlohn umrechnen

Für einen rechnerischen Brutto-Stundenlohn aus einem festen Monatsgehalt wird zuerst die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit aus den Wochenstunden bestimmt. RechnerKlar verwendet dafür 52 Wochen pro Jahr und 12 Monate:

Monatsstunden = Wochenstunden × 52 ÷ 12
Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ Monatsstunden

Bei 40 Wochenstunden ergeben sich durchschnittlich 173,33 Stunden pro Monat. Ein Monatsgehalt von 4.000 € entspricht damit rechnerisch etwa 23,08 € brutto pro Stunde.

Stundenlohn in Monatslohn und Jahreslohn umrechnen

Der Rechner funktioniert auch in die andere Richtung. Wenn du einen Brutto-Stundenlohn eingibst, werden Wochen-, Monats- und Jahreswert aus deiner Wochenarbeitszeit abgeleitet:

Wochenlohn = Stundenlohn × Wochenstunden
Jahreslohn = Wochenlohn × 52
Monatslohn = Jahreslohn ÷ 12

Diese Umrechnung eignet sich für Vergleiche von Stellenangeboten oder Arbeitszeitmodellen. Sie bildet jedoch ein rechnerisches Volljahresmodell ab und keine konkrete Monatsabrechnung mit unterschiedlich vielen Arbeitstagen.

Monatliche Arbeitsstunden bei 20, 30, 35 und 40 Wochenstunden

WochenstundenØ MonatsstundenJahresstunden im Modell
2086,671.040
30130,001.560
35151,671.820
37,5162,501.950
40173,332.080

Die Werte sind Jahresdurchschnitte. Ein einzelner Kalendermonat kann mehr oder weniger mögliche Arbeitstage enthalten.

Beispiele für verschiedene Arbeitszeitmodelle

MonatsgehaltWochenzeitRechnerischer Stundenlohn
3.000 €40 Std.17,31 €
3.000 €30 Std.23,08 €
4.000 €40 Std.23,08 €
4.000 €35 Std.26,37 €

Das macht sichtbar, warum ein Gehaltsvergleich ohne Arbeitszeit unvollständig ist: Dasselbe Monatsgehalt kann bei weniger Wochenstunden einen deutlich höheren rechnerischen Stundenlohn bedeuten.

Brutto ist nicht Netto

Der Stundenlohn-Rechner ist bewusst ein Brutto-Umrechner. Er berechnet keine Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, Steuerklasse, Kirchensteuer oder persönlichen Freibeträge. Ein Brutto-Stundenlohn von 20 € bedeutet daher nicht, dass 20 € pro geleisteter Stunde auf dem Konto ankommen.

Auch Suchbegriffe wie „Stundenlohnrechner netto“ führen häufig zu dieser Frage. Für eine echte Nettoermittlung wäre ein separater Lohnsteuer- beziehungsweise Brutto-Netto-Rechner mit aktuellen gesetzlichen Parametern erforderlich.

Mindestlohn 2026 richtig einordnen

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in Deutschland 13,90 € brutto je Zeitstunde; für 2027 ist eine Anhebung auf 14,60 € festgelegt. Der Rechner kann deinen rechnerischen Brutto-Stundenlohn sichtbar machen, ist aber kein vollständiger Mindestlohn-Prüfer. Ob und wie der gesetzliche Mindestlohn im konkreten Beschäftigungsverhältnis anzuwenden ist, kann von weiteren Regeln und Ausnahmen abhängen.

Wenn dein errechneter Wert auffällig niedrig ist, vergleiche ihn deshalb nicht nur mit einer Zahl, sondern prüfe deine tatsächlichen Arbeitsstunden und die für dein Beschäftigungsverhältnis geltenden Regeln.

Sonderzahlungen, Bonus und 13. Gehalt

Wer ein Jahresgehalt eingibt, kann darin bereits vertraglich sichere Sonderzahlungen berücksichtigen. Beim Monatsmodus geht der Rechner dagegen von zwölf gleichen Monatsbeträgen aus. Ein einmaliger Bonus oder ein 13. Monatsgehalt wird nicht automatisch hinzugerechnet.

Für einen Vergleich von Angeboten ist es deshalb oft sinnvoll, die gesamte garantierte Jahresvergütung zu verwenden und unsichere variable Boni separat zu betrachten.

Quellen & Datenstand

Für zeitabhängige oder regelbasierte Angaben verwenden wir die folgenden Primärquellen. Rechenlogik und Datenstand werden getrennt versioniert, damit spätere Änderungen nachvollziehbar bleiben.

Häufige Fragen

Warum wird mit 4,33 Wochen pro Monat gerechnet?

Ein Jahr hat rechnerisch 52 Wochen. 52 geteilt durch 12 ergibt durchschnittlich 4,333 Wochen pro Monat.

Ist das Ergebnis brutto oder netto?

Die Berechnung ist eine reine Brutto-Umrechnung. Steuern und Sozialabgaben werden nicht berechnet.

Kann ich Teilzeit berechnen?

Ja. Gib einfach deine tatsächlichen regelmäßigen Wochenstunden ein.

Wie viele Stunden pro Monat sind 40 Stunden pro Woche?

Im Jahresdurchschnitt verwendet der Rechner 40 × 52 ÷ 12 = 173,33 Stunden pro Monat.

Wie viele Stunden pro Monat sind 30 Stunden pro Woche?

Im Jahresdurchschnitt sind es 130 Stunden pro Monat.

Berechnet der Rechner den Netto-Stundenlohn?

Nein. Er rechnet Bruttobeträge zwischen Stunde, Woche, Monat und Jahr um. Steuern und Sozialabgaben werden nicht berechnet.

Wie hoch ist der gesetzliche Mindestlohn 2026?

Seit 1. Januar 2026 beträgt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in Deutschland 13,90 € brutto je Zeitstunde. Für einzelne Beschäftigungen können besondere Regeln gelten.